Der Bariton Samuel Hasselhorn ist Gewinner des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2018, des Emmerich Smola Preises „SWR Junge Opernstars“ 2018, des internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied” 2017 in Heidelberg, der Young Concert Artists Auditions 2015 in New York und des Internationalen Schubert Wettbewerbs 2013 in Dortmund. Des Weiteren ist er zweiter Preisträger des Wigmore Hall Wettbewerbs 2015 in London und dritter Preisträger des Hugo Wolf Wettbewerbs 2016 in Stuttgart, sowie Gewinner des „Prix de Lied“ beim Nadia und Lili Boulanger Wettbewerb 2013 in Paris.

In jüngster Vergangenheit gab er seine Konzert- und Liederabend-Debüts in der Philharmonie München, beim Hessischen Rundfunk, bei der Schubertiade Vilabertran in Barcelona und in der Tonhalle Zürich. Samuel Hasselhorn trat bereits im Gewandhaus Leipzig, den Händelfestspielen Göttingen und in Notre Dame in Paris auf. Zukünftige Pläne beinhalten seine Liederabend-Debüts an Londons Wigmore Hall und in Cambridge mit Malcolm Martineau. Auf der Konzertbühne wird er erstmals in der Elbphilharmonie in Hamburg, im Auditorio Nacional de Musica Madrid und dem großen Saal des Konservatoriums in Moskau zu erleben sein.

Hasselhorn war Stipendiat sowohl beim Marlboro Festival 2017, als auch beim Ravinia Festival 2014 und 2016 und wurde eingeladen, 2015 an der Carnegie Hall in Marilyn Hornes Akademie „The Song Continues“ zu singen. Während seiner letzten Nordamerika Tour debütierte er in Washington, DC und in New York im Rhoda Walker Teagle Concert in der Young Concert Artists Series. Samuel Hasselhorn gab Liederabende in der Buffalo Chamber Music Society, der Port Washington Library, der Levine School of Music, dem Isabella Stewart Gardner Museum, der Mt. Pleasant Presbyterian Church, der Mary Baldwin University und war als Solist beim Chamber Orchestra of the Triangle, der Boise Philharmonic und den Oregon Mozart Players zu Gast. Zukünftige Projekte in Nordamerika beinhalten seine Debüts beim Schubert Club in St. Paul, Minnesota, bei der Philadelphia Chamber Music Society und mit einer Orchesterfassung der Winterreise bei der Edmonton Symphonie.

Auf der Opernbühne sang der junge Bariton die Rollen des Herr Fluth in Die lustigen Weiber von Windsor, Guglielmo in Cosí fan tutte und Aeneas in Dido and Aeneas. 2016 gab er die Hauptrolle in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis  mit dem Opernstudio der Oper Lyon. 2016/17 sang Hasselhorn den Masetto in Don Giovanni an der Oper Lyon und debütierte an der Oper Leipzig in Carl Orffs Carmina Burana. 2019 wird er als Ottokar in Der Freischütz unter der Leitung von Laurence Equilbey auf einer europäischen Tournee in u.a. Paris, Wien, Brüssel, Luxemburg, Aix en Provence zu hören sein.

Seine erste CD „Nachtblicke“ mit Liedern von Schubert, Pfitzner und Reimann erschien im Dezember 2014 bei dem Label Classicclips. Ab September 2018 wird eine weitere CD mit Schumanns Dichterliebe und einer weiteren neu zusammengesetzten Dichterliebe erhältlich sein.

Samuel Hasselhorn studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien bei Prof. Marina Sandel und am Conservatoire National Supérieur de la Musique et de Danse bei Malcolm Walker. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei Meisterkursen mit Kiri Te Kanawa, Kevin Murphy, Thomas Quasthoff, Helen Donath, Annette Dasch, Susan Manoff, Jan-Philip Schulze, Anne Le Bozec und Martin Brauß. Er war Stipendiat bei der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, der Studienstiftung des deutschen Volkes und gewann den Gundlach Musikpreis. Derzeit hält er den Lindemann Vocal Chair der Young Concert Artists in New York und arbeitet dort mit seiner Lehrerin Patricia McCaffrey.